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Mit dem Reisemobil nach Rumänien


 

18.08.2007 Von Varsand nach Solonta
19.08.2007 Durch die Gilau-Berge
20.08.2007 Von Brad zum Teliuc - See
21.08.2007 Vom Teliuc-See nach Baille-Herculane
22.08.2007 von Baille-Herculane an die Donau
23.08.2007 von Orsova nach Horezu
25.08.2007 von Horezu nach Sibiu
26.08.2007 von Sibiu nach Brasov
27.08.2007 von Brasov nach Sarata-Monteoru
28.08.2007 von Sarata-Monteoru nach Constanta

 


Unser Bericht beginnt dieses Mal mit dem Grenzübergang nach RO.

Die Anreise verlief ereignislos. Geschlafen haben wir das erste Mal in Nürnberg, da ich dort noch etwas zu erledigen hatte. In der Nacht fing es an zu regnen und dieses Wetter begleitete uns fast den ganzen Weg bis nach Ungarn.
Die zweite Übernachtung war in Vilshofen in der Nähe von Passau. Von dort aus fuhren wir bei strömenden Regen bis Wien, wo plötzlich die Sonne hervorkam, was unsere Laune mächtig verbesserte. Übernachtet haben wir auf unserem Stamm-Stellplatz in Deutsch-Jahrndorf bei "Camper 55plus".(Punkt 5 in der Karte)
Am 18.08.2007 durchqueren wir Ungarn, die Strecke können Sie in der Karte unten sehen und erreichen ca. 18:45 unserer Zeit den Grenzübergang Varsand. (Punkt 6 in der Karte)
 

 
Im "gelobten Land"

Grenze Varsand

Dieser Übergang ist mir persönlich der symphatischste; relativ wenig los und nie Probleme.

 

 

 

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18.08.2006

 


Unser Ziel ist das Motel Milenium mit angeschlossenem Campingplatz.

Wetter: heiter bis wolkig, sehr warm
Wegstrecke: ca. 75 km
Zeit: ca. 1,5 Std.

Zunächst Uhren umstellen, damit der Überblick nicht verloren geht.

Dann die ersten Eindrücke direkt nach der Grenze

   
weites Land Chisineu-Cris

 

   

Langsam versinkt die Sonne im Dunst.

Bald haben wir unser Ziel erreicht. Der Platz scheint noch nicht ganz fertig, aber wir finden ihn ganz ok.
 

 

Wir lassen uns häuslich nieder, machen uns ein wenig frisch und gehen dann ins Restaurant zum Essen.
Das Essen ist gut und preiswert. Wir trinken noch ein paar Bier und gehen dann schlafen.


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19.08.2007


von Solonta durch die Westkarpaten bis nach Brad
 

Wetter: gut bis regnerisch

Wegstrecke: ca. ca. 200 km

Zeit: 1 Tag

Heute morgen sehen wir uns das Motel noch etwas genauer an. Eine sehr schöne Anlage, leider in einer etwas unattraktiven Gegend.  Hier eine Bilderserie

Hier nochmals die Vorderansicht des Motels.
Der Stellplatz befindet sich hinter dem Gebäude ganz rechts.

   
Wir fahren zunächst zurück nach Solonta. (untere 4 Bilder)
   

 
In Solonta biegen wir ab nach Osten um zur E79 zu gelangen.
Ab und zu ist Anhalten angesagt, um den Bewohnern das Überqueren der Strasse zu ermöglichen.
Die Umgebung wird angenehmer
Die Strasse wird schlechter.
"Je schlechter die Strassen, desto schöner die Gegend" scheint in RO eine Regel zu sein.

Tatsächlich ist diese Wegstrecke nur robusteren Naturen, mit den entsprechenden Fahrzeugen, zu empfehlen.

Die E79 ist erreicht, nun geht es nach Süden.
Die Berge auf der linken Seite werden höher, sie ziehen uns magisch an; also ein Abstecher dorthin.
Wir biegen in Lunca links ab Richtung Osten.
   
Die ersten Ausläufer des Bihor-Gebirges
 
   
Mitten drin
Ausblick von der Paßhöhe
   
Garda de Sus

Eine wildromantische Gegend, die viele Einheimische anzieht.
Es wird gezeltet, gegrillt und gewandert.

Leider ist die Einfahrt zum Zeltplatz zu steil, um mit dem WOMO hinzugelangen, sonst hätten wir uns angeschlossen. 

   
Wir fahren noch einige km durch das schöne Gebirge bis wir in Brad wieder auf die E79 stossen. Dort übernachten wir an einer Tankstelle am Ausgang der Stadt.

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20.08.2007


von Brad zum Teliuc-See
 

Wetter: sonnig und heiß

Wegstrecke: ca. ca. 170 km

Zeit: 1 Tag

 
   
 
Wir fahren zunächst nach Brad hinein, um Brot zu kaufen.
Die Bilder zeigen, dass sich in rumänischen Städten europäische Normalität breit macht.
   
Beim Frühstück auf einem hübschen Parkplatz etwas außerhalb der Stadt haben wir natürlich wieder einen Gast.
Wandern mir dem Rad scheint hier langsam in Mode zu kommen.
Mir persönlich wäre es noch zu gefährlich, da der rumänische Autofahrer den Radfahrer noch nicht so richtig  als Verkehrsteilnehmer anerkennt, von gleichberechtigt ganz zu schweigen.
Weiter Richtung Deva
Auch diese Verkehrsteilnehmer sind immer noch in großer Anzahl vorhanden.
Deva
Hier ist die Festung unser Ziel

Zusammenfassung der Bilder von Deva mit Festung

   
Anfahrt auf Hunedoara: Alte verfallene- und neue Industrie direkt nebeneinander
   
Zu Geld gekommene "Ţigani" bauen solche Häuser
   

Hunedoara (dt.: Eisenmarkt, ung.: Vajdahunyad) liegt im gleichnamigen Bezirk Hunedoara in der Region Siebenbürgen. In einigen anderen Varianten wird die Stadt Hunyad, Hannedeng, Hunyadiopolis oder Eisenstadt genannt.
Die Stadt wurde zum ersten Mal im Jahr 1265 erwähnt. Im Mittelalter herrschte in der Stadt die mächtige Adelsfamilie Corvin, auch der ungarische König Matthias Corvinus entstammt diesem Geschlecht.
Die einst größte Eisenhütte Rumäniens in Hunedoara ist heute weitgehend stillgelegt und besitzt keine Hochöfen mehr, sieht man einmal von den museal erhaltenen Hochöfen im alten Werksteil ab.

Die Stadt hat allerdings eine große Attraktion; die Burg. Hier ein paar Bilder von 2005

   

Zum Thema Roma:
Auf diesem Parkplatz halten wir kurz, um die weitere Route festzulegen. Sofort kamen ein paar Zigeunerkinder, um zu betteln. Wir ignorieren dieses wie üblich. Daraufhin wurde ein Junge richtig aggressiv. Ein anderer lief ums WOMO herum und probierte alle Türgriffe aus, ob sie vielleicht offen seien. Jetzt wurde es mir zu eng, und wir verließen fluchtartig den Platz

Im allgemeinen muss ich sagen, dass wir normalerweise mit bettelnden Roma keine Probleme hatten. Wir gehen ihnen einfach aus dem Weg.

Wir verlassen die Stadt gleich wieder nach Südwesten in Richtung Lacul Teliuc

Auf fast jedem Hügel eine Kirche

 

In Cincis-Cema verlassen wir die Strasse zum See und fahren immer bergauf bis Ghelari
Es geht immer höher hinauf, lt. GPS bis auf 750m
Dann ganz oben in Ghelari dieses Bauwerk.

Die Bilder, die Paulina dort gemacht hat, will ich ihnen nicht vorenthalten.

Diese Kirche ist eine der schönsten in RO, außerdem die einzige mit Bestuhlung.

   
Wir fahren den ganzen Weg wieder zurück, denn in Ghelari endet die Strasse und gelangen schließlich zum
Lacul Teliuc.

 

Der See liegt wunderschön von Bergen eingerahmt.
   
Überall wird gecampt.....
...und gegrillt
und gegrillt ....
Ist das das Ergebnis ????
Auf dem Camping "Lacul Teliuc" finden wir einen Platz.
Ein sehr schön gelegener Platz mit leider nur ein paar einigermaßen geraden Stellplätzen.

Beschreibung vom Platz

   
Wir finden einen einigermaßen geraden Stellplatz und packen sofort den Grill aus.
Bei einem guten Steak und ein paar Flaschen "Ursus"-Bier lassen wir den Abend langsam ausklingen.
   

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21.08.2007


vom Teliuc-See bis kurz vor Baille-Herculane
 

Wetter: sonnig und sau-heiß

Wegstrecke: ca. ca. 240 km

Zeit: 1 Tag

Wir haben gut geschlafen und sitzen noch bis 11:00 Uhr bei einem verlängerten Frühstück, bevor wir aufbrechen.

 

Wir fahren zunächst wieder Richtung Hunedoara mit einem kurzen Abstecher zu dieser Kirche.
Nach ein paar km Fahrt erreichen wir die Stadt.
Die Industriestadt hat auch schöne Seiten.
s. oben und links.
Wir durchqueren die Stadt und halten uns Richtung Hatec.
Gleich geht's wieder in die Berge

Von hier ein letzter Blick auf die Industrielandschaft.

   
Hier ein paar Einblicke der Route bis Petrosani
 
   

In Petrosani folgen wir einer Hinweistafel "Naturschutzgebiet".

Wir gelangen  in das Kohlefördergebiet um die Stadt Vulcan.
Die unterschiedlichen Eindrücke, die auf uns einwirken können Sie den obigen Bildern entnehmen.

Leider wird, als die Industrieruinen verschwinden, die Strasse so schlecht, dass wir entmutigt umkehren.

   
 Wieder zurück in Petrosani folgen wir der E 79 Richtung Süden.
   
Das Jiu-Tal

Links und rechts hohe Berge, unten gerade Platz für den Fluss und die Strasse, ein paar Meter höher die Trasse für die Eisenbahn, das Ganze ca. 30 Kilometer lang, ein Naturschauspiel ersten Ranges. Wir sind total begeistert.

   
Targu-Jiu

Die Stadt gefällt uns. Wir suchen uns einen Parkplatz, frischen unsere Geldvorräte am Automaten auf und laufen ein wenig herum.
Schade, dass es keinen geeigneten Stellplatz gibt, wir wären noch eine Nacht geblieben.
 

   
Wir biegen von der E 79 nach Westen ab Richtung Baille Herculane.
Im Norden tauchen wieder die Berge auf
Verträumte Dörfer
Heureiter auf "Stelzen"
   
Die Berge werden höher, die Strasse schlechter.
   
Wir sehen von oben in Schluchten hinein.
Es wird langsam dunkel und noch ca. 20 km bis Baille-Herculane.
Wir entdecken unten etwas, was wie ein Campingplatz aussieht.
Tatsächlich, ein Bauer stellt seine Wiese zum Campen zur Verfügung.

Die Abfahrt ist etwas problematisch, aber schließlich haben wir einen Platz für die Nacht gefunden.

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22.08.2007


von Baille-Herculane an die Donau
 

Wetter: sonnig und sau-heiß

Wegstrecke: ca. ca. 150 km

Zeit: 1 Tag

 

 

Camping "Cerna-Tal km 10"
Ein ganz einfacher Platz ohne Luxus. Wasser aus einem Brunnen. Der Preis: 5,- RON (1,7 EUR)
Als ich meinen Tank auffüllen will, ist das Wasser nach 4 Gießkannen alle. Ich muss eine halbe Stunde warten, bis es nachgelaufen ist.

Platzbeschreibung

   
Ein Blick oben von der 67D
dann geht's weiter Richtung Baille-Herculane
   
noch ein wenig Bilderbuchlandschaft......
... dann die ersten "Ausläufer" von Baille-Herculane
" Badelandschaft "
   
Baile-Herculane
ein Badeort, den schon die Römer zu benutzen wussten.

Wir wollen in die Stadt, doch das geht nur über eine Brücke.
Hier stand ein Schild: Durchfahrtsverbot über 2 Tonnen. Mich verließ der Mut, und so fiel der geplante Besuch ins Wasser.

 

 
 

Stattdessen will ich jetzt doch mal nachsehen, wo es unter dem WOMO so laut klappert.
Eine der beiden hinteren Aufstellstützen hat sich gelockert. Es war eine Halterung abgebrochen, sicher eine Folge der schlechten 67-D. Ich behebe das Problem mit Hilfe einiger Kabelbinder und schon kann die Reise weitergehen.

   
 
   
Weiter geht's nach Süden...
... der Donau entgegen.
Es riecht schon nach Donau
Und dann liegt sie vor uns.
   
Orsova

Hier machen wir eine Pause direkt am Donauufer. Aber es ist viel zu heiß (36°C), um sich länger im Freien aufzuhalten.

Orşova besitzt eine Schiffswerft und eine Schiffsstation. Anlässlich der Errichtung des Donaukraftwerkes SIP wurden große Teile von Orşova neu errichtet. Bevor die gefährliche Kataraktenstrecke im Zuge des Kraftwerkbaus durch die Anhebung des Wasserspiegels entschärft wurde, war die Stadt eine wichtige Station für die Schifffahrt. In der Donau bei Orşova lag die Insel Ada Kaleh. Die Insel wurde mit dem Bau des Donaukraftwerks ebenfalls überflutet.
Quelle: Wikipedia

   
Weiter stromaufwärts durch die hitzeflirrende Landschaft
 
   
"Cazanele mici" - der kleine Donaudurchbruch
 
   
Dann ist es endlich erreicht: Das Denkmal des DECEBAL, seines Zeichens König der Daker.

Die Statue des Dakerkönigs Decebalus ist eine 40-Meter hohe Statue und zugleich die höchste Felsskulptur in Europa. Sie befindet sich an einer Felsformation am Donauufer bei der Ortschaft Dubova südwestlich der Stadt Orşova (Rumänien) im Nationalpark Đerdap.

Die Idee stammt von dem rumänischen Geschäftsmann und Historiker Iosif Constantin Drăgan. Mit dem Projekt waren insgesamt zwölf Bildhauer beschäftigt, die Fertigstellung dauerte zehn Jahre (1994-2004) und am Ende kostete es über eine Million US-Dollar.

Quelle: Wikipedia

 
Manastirea Mraconia
   
" Cazanele mare " , der große Donaudurchbruch
   
   
Wir fahren weiter Donauaufwärts. Die Bilder unten zeigen ein paar Eindrücke.
 
   
An dieser gefassten Quelle fülle ich unsere Wasservorräte auf.
Das letzte Bild dieser wunderschönen Ecke, die wir bestimmt nicht das letzte Mal besucht haben.
 

Wir wollten eigentlich auf dem Campingplatz, der sich in der Nähe des DECEBAL-Denkmals befindet übernachten. Der Weg zweigt direkt am Denkmal ab. Er erweist sich aber als so schlecht, dass wir nach einem km umdrehen, um nicht gnadenlos aufzusetzen.
Wir suchen weiter nach einem Stellplatz, bis wir in Orsova einen finden. Direkt an der Donau, neben einem Park.
Wir parken dort und warten eine Zeit lang ab; alles ok.
Es ist noch immer gnadenlos heiß und wir lassen alle Fenster und Türen offen, ohne im Fahrzeug Licht anzumachen.
Als wir später zu Bett gehen wollen, müssen wir uns noch eine Stunde lang auf Mosquitojagt begeben (Ausbeute 25 Stück), bevor wir uns hinlegen können und ruhig schlafen.

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23.08.2007


von Orsova nach Horezu (südliche Route)
 

Wetter: sonnig und heiß

Wegstrecke: ca. ca. 150 km

Zeit: 1 Tag

Ich stehe heute morgen so früh auf, dass ich sogar etwas vom Sonnenaufgang mitbekomme

Hier standen wir über Nacht.
Der Platz liegt direkt an der Donau. Eine Beschreibung erspare ich mir; wer weiß, ob hier nicht nächstes Jahr zugebaut ist.
Wir verlassen die Stadt Richtung Turnu-Severin,
ein letzter Blick auf Orsova.
Die Dame hält einen Kranz in Richtung des alten versunkenen Orsova.
   
Das Donaustauwerk " Eisernes Tor "
unten ein paar Bilder von 2004, bei besserem Licht
Hier ein Link zum Eisernen Tor
   
 
Drobeta-Turnu Severin

Wir bleiben am Donaupark stehen um ein paar Bilder zu machen. Wegen der Hitze fällt die Stadtbesichtigung aus.

Hier sind ein paar Bilder vom Besuch 2004

   
Ausfahrt aus der Stadt in Richtung Targu-Jiu
Die Strasse Nr. 67 ist sehr gut zu befahren.
Vor der Stadt ein großes Industriegebiet.
Hier findet mal wieder ein "Elfantenrennen" statt.
   
In der Umgebung von Motru ist ein gigantisches Kohleabbaugebiet mit riesigen, (allerdings uralten), Abräummaschinen und kilometerlangen Förderbändern.
 
   
Nach der Durchfahrt von Targu-Jiu wird die Gegend wieder schöner.
   
   
Die Berge kommen näher
   
Kloster Polovragi mit der Cheile Oltetului im Hintergrund
   
Natürlich wollte ich die Schlucht sehen. Der Weg dorthin führte an diesem sehenswerten Haus vorbei.
   

Wir stehen am Eingang der Cheile Oltetului, verrammeln unser Gefährt und laufen los.
Es ist fürchterlich heiß. Nach 500 m Marsch rinnt mir schon der Schweiß den Rücken hinunter. Ein PKW fährt vorbei, ein Lieferwagen folgt, und als dann der erste LKW vorbeibrettert, laufe ich zurück, hole unser Gefährt, sammele unterwegs Paulina ein und auch wir durchfahren die Schlucht mit dem WOMO. Der geschotterte Weg ist recht gut zu befahren und wir kommen mit vielen Halten bis zum anderen Ende.
Hier gibt es übrigens eine erschlossene Höhle, die besichtigt werden kann.

 

 
   
Weiter geht's Richtung Horezu
Auch hier sieht man öfter überdachte Brunnen.
Er fährt die Ernte nach Hause.
Diese Galgenbrunnen sind ein Lieblingsmotiv meiner Frau.
   
Horezu
Die Stadt ist bekannt für ihr Kloster, das zum Weltkulturerbe gehört und für ihre Keramikerzeugnisse.
 
   
Wir fahren zum Kloster, um zu sehen, wie die Öffnungszeiten sind und gehen dann auf Campingplatzsuche.
   
Camping Trej Stejari

Hier will man uns nicht übernachten lassen, weil angeblich eine Gruppe Behinderter die Häuser belegt und es für uns zu gefährlich sei !!!!!

   
Wir fahren 15 km zurück nach Gorunesti zum
Camping Lumenoua.
Die Besitzerin Janette begrüßt uns gleich mit einem Kaffee und weil es so schön ist bleiben wir gleich 2 Tage.
Wir machen einen Grillabend und genießen die Ruhe und die Umgebung.
   

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25.08.2007


von Horezu nach Sibiu
 

Wetter: sonnig und heiß, Gewitter

Wegstrecke: ca. ca. 270 km

Zeit: 1 Tag

Heute geht's weiter Richtung Norden.
Wir haben 2 ruhige Tage verbracht, sind ausgeschlafen und voller Tatendrang.

Nach ein paar Kilometern eine schöne kleine Kirche am Straßenrand
   
Auch das Denkmal daneben fehlt nicht
Das ist der Eingang des Klosters Horezu.

Kloster Horezu (auch Kloster Hurezi genannt) steht im Westen der Walachei (Rumänien) am Fuße der Karpaten. Das Kloster wurde 1690 von dem damaligen Fürsten der Walachei Constantin Brâncoveanu (1654 – 1714) gegründet. Die Rufe von Eulen (rumänisches "huhurezi") die sich in den umliegenden Wäldern des Kloster aufhielten gaben vermutlich dem Kloster seinen Namen. Das im Brâncoveanu-Stil errichtete Kloster gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die auf einer Anhöhe gelegene Klosteranlage wurde seit dem Jahr 1827 mehrfach restauriert.
Quelle: Wikipedia

Die Bilder vom Kloster sehen sie hier

   
Großer Holztransporter...
...kleiner Holztransporter
Personentransporter
Künstler
   
Ramnicu-Valcea

Der Name hat einen ukrainischen (Râmnicu = Weiher, kleiner Teich) und einen lateinischen (Vâlcea = Tal) Ursprung. Er wird der idyllischen Lage dieser Stadt im südlichsten Tal der Südkarpaten gerecht, die bis auf ihren Süden von bewaldeten Gebirgsrücken umringt wird. In unmittelbarer Nähe liegen Kurorte wie Calimanesti, Govora und Olanesti, sowie Sehenswürdigkeiten wie z.B. 'Masivul Cozia' mit dem gleichnamigen Kloster.

Quelle: Wikipedia

 

 

   
Von Ramnicu-Valcea geht's auf der E 81 nach Norden.
Hier kurz vor Calimanesti wollten wir eigentlich übernachten, aber die Auffahrt zum Stellplatz ist so schlecht, dass wir davon absehen.
   
Calimanesti

Typischer rumänischer Kurort mit vielen schönen alten Häusern, aber auch typischen Hotelhochhäusern. 

   
Durch das Tal des Olt geht es weiter nach Norden
   
Es wird dunkel
   
Eine Gewitterfront zieht herauf. Es fängt an zu blitzen und zu donnern. Dazu ein Regen wie aus Eimern.
Aber die letzten 30 km schaffen wir auch noch, allerdings mit sehr gemäßigten Tempo.
Wir fahren die Raststätte "Poiana Bradului" an, wo wir vor 2 Jahren schon einmal übernachtet hatten.
   

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26.08.2007


von Poiana Bradului nach Brasov
 

Wetter: strömender Regen, Gewitter

Wegstrecke: ca. 140 km

Zeit: 1 Tag

 

 

Raststätte Poiana Bradului

Wir haben trotz des Regens gut geschlafen.

bei strömendem Regen fahren wir weiter.
   
Der protzige Kirchenneubau in Fagaras.
   
Die Festung Fagaras

Wir fahren zur Festung um uns dieselbe einmal anzusehen.
Paulina hat bei dem Regen keine Lust, also gehe ich alleine in das Gemäuer. Aber viel gibt es nicht zu sehen und so bin ich bald wieder draußen.
Wir nutzen die idyllische Umgebung für ein kleines Mittagessen und fahren dann weiter.

Făgăraş (dt.: Fogarasch, ung.: Fogaras) ist eine Stadt in Siebenbürgen, Rumänien, im Bezirk Braşov und hatte 2003 etwa 35.700 Einwohner.

Geprägt wird die Stadt durch eine Burg. Eine Sage berichtet, dass von diesem Ort der Fürst Negru Voda auszog, um südlich der Südkarpaten die Walachei zu gründen. Am Ende des 12. Jahrhunderts war die Burg nur eine Holzfestung, die dann im 14. Jahrhundert zu einer Steinfestung ausgebaut wurde.

Im 20. Jahrhundert galt der Ort während der kommunistischen Herrschaft als antikommunistische Hochburg. In den 1950er Jahren war die Burg ein Gefängnis, in dem viele Feinde des Kommunismus interniert waren. Die Burg wurde während der kommunistischen Diktatur restauriert und beherbergt heute ein Museum, sowie eine Bibliothek.

Zur Zeit gibt es am „Doamna Stanca“-Gymnasium eine deutsche Abteilung, an der alle Fächer auf Deutsch unterrichtet werden. Die Schüler sind meist Rumänen, sehr selten Siebenbürger Sachsen.

Quelle: Wikipedia

   
Das Wetter sieht nicht gut aus......
   
...und bessert sich bis Brasov nicht wesentlich.
 
   
Kurz vor Brasov dann endlich die ersten blauen Löcher im Grau des Himmels.
   
Nein, kein Schnee, nur Sonnenlicht.
Ich glaube ganz oben ist Poiana Brasov.

Brasov

Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Orden im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona im Karpatenbecken gegründet. 1225 mussten die Deutschordensritter ihre Komturei Kronstadt verlassen und ließen sich im Baltikum nieder. Kronstadt war über Jahrhunderte das kulturelle, geistige und religiöse Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert auf Einladung des ungarischen Königs in der Region siedelten und bis ins 19. Jahrhundert hinein die Mehrheitsbevölkerung in der Stadt bildeten. Im 13. und 14. Jahrhundert fielen immer wieder Tataren und Türken in die Stadt ein. Noch bis ins 17. Jahrhundert hinein waren Stadt und Region durch ihre Lage an der Grenze zum osmanischen Machtbereich immer wieder bedroht. Stadt und Region gehörten zum Königreich Ungarn bzw. zu Österreich-Ungarn, bis sie nach dem Vertrag von Trianon von 1920 an Rumänien abgetreten werden musste. In der Zeit von 1951 bis 1961 wurde die Stadt im Gefolge des Personenkults um Stalin in Oraşul Stalin (Stalinstadt) umbenannt. Bereits 1987, zwei Jahre vor dem Wendejahr 1989, gehörte Braşov zu den ersten Städten Rumäniens, in denen sich Arbeiter gegen die Ceauşescu-Diktatur erhoben. Viele Teilnehmer dieses Aufstandes blieben nach Verhaftungen verschollen.

Die Bevölkerung ist seit mehreren Jahrzehnten mehrheitlich rumänischsprachig. Es leben noch zahlreiche Ungarn in der Stadt. Durch Deportationen nach dem Zweiten Weltkrieg und Auswanderung vor und nach der Wende von 1989 ist die deutsche Bevölkerung inzwischen fast völlig verschwunden.

Quelle: Wikipedia

 

Einfahrt in Brasov.

Hier sind Bilder der Stadt.

Kurz vor 19:00 Uhr laufen wir dann im
Campingplatz "Darste"
ein.
   

Eine anständige Dusche und man ist ein neuer Mensch. Essengehen fällt aus wegen einer Hochzeit im Restaurant.
Also zaubert Paulina ein ausgezeichnetes Ersatzmenü und mit einer Flasche Wein lassen wir den Abend ausklingen.
Wir gehen mit der Hoffnung auf besseres Wetter ins Bett.

 

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27.08.2007


von Brasov durch den Karpatenbogen nach Sarata Monteoru
 

Wetter: leicht bewölkt und heiß

Wegstrecke: ca. ca. 200 km

Zeit: 1 Tag

 

Wir haben prima geschlafen, gut gefrühstückt und sind bereit zu neuen Taten.
Camping Darste ist ein sehr guter Platz mit allen Einrichtungen, die man braucht. Das einzige was fehlt ist eine Grauwasserentsorgung. Aber die habe ich bis jetzt in RO noch nirgends gefunden.
Zunächst müssen wir tanken. An der Tankstelle sehen wir einen Rollerfahrer, der seinen kranken Hund zum Arzt bringt.
   
Wir fahren über Sacele um den Weg durch die Stadt zu N 10 abzukürzen
 
   
Die Landschaft wird schön, das Wetter bessert sich......
 
   
.... aber die Strasse !!!
 
   
Es kann doch nicht mehr so weit sein
Dann endlich die N 10,
eine Strasse der Kategorie "krachneu"
   
Sie führt durch eine Super-Gegend, die Bilder sprechen für sich.
 
   
Hier ist Pause angesagt
   
Mit schöner Aussicht
   
Er macht die Karpaten per Rad.
   
Der Buzau-Stausee
Es geht wieder ins Tal hinab
Die "Zivilisation" hat uns wieder
   
Dörfer und Landschaft wechseln sich ab
   
Wir wollen heute noch einmal versuchen, zu den Schlammvulkanen zu kommen.
Letztes Jahr ist das Vorhaben missglückt, weil der Weg zu schlecht war.
Heute wollen wir es von Berca aus probieren.

 

Wir staunen nicht schlecht; schon auf der N 10 ein Schild "Vulcanii Noroiosi".
 
Die Strasse ist neu gemacht, so biegen wir ab.
Wenn ich an den Schotterweg denke, den wir bei unserem 1. Besuch vorfanden, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Wir durchfahren eine seltsam baumlose Gegend, die mich aber begeistert.
Dann die ersten Schlammberge.
Hier soll ein Campingplatz sein. Als Paulina nachfragt, wird ihr gesagt, die Wiese sei zu nass, wir könnten hier nicht stehen.
Wir fahren also auf den Parkplatz nebenan und machen uns auf Entdeckungstour.

Hier ist eine Bilderserie der Exkursion.

Nach der ausgiebigen Besichtigung überlegen wir, wo wir schlafen wollen.
Der Parkplatz kommt nicht in Frage; er ist so schräg, soviel Keile können wir nicht beibringen, wie wir brauchen würden. Sonst ist kein Platz vorhanden.
Also weiter, d. h. zurück bis nach Berca, und dann mal sehen.
Die Kühe müssen nach Hause.
Die Sonne geht bald unter.
Wir fahren durch Buzau. Kein Platz weit und breit.
Es fällt uns der Platz in Sarata Monteoru ein, wo wir letztes Jahr waren. Also hin.
Zu unserem Erstaunen ist der Campingplatz komplett leer, aber geöffnet.
Wir suchen uns einen Platz und verbringen eine ruhige Nacht.

 

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28.08.2007


von Sarata Monteoru nach Constanta
 

Wetter: leicht bewölkt und heiß

Wegstrecke: ca. ca. 260 km

Zeit: 1 Tag

 

Um 10:30 fahren wir los.
Heute wollen wir bis Constanta.
Bald haben wir di E 85, Buzau - Ursiceni erreicht und reihen uns in die dort stattfindenden "Elefantenrennen" ein.
Die Gegend ist bretteben und so gar nicht nach unserem Geschmack.
In Ursiceni gelangen wir auf die E 60, wo die Rennerei weitergeht.
Ich habe mir dort einen besonderen Fahrstil angewöhnt; ich warte, auf einem Parkplatz bis sich eine größere Lücke auftut, dann wieder auf die Strasse und mit knapp unter 100 km/h weiterfahren. PKW können dann überholen, aber die LKW erreichen dich nicht mehr.
   
Wir erreichen Slobozia
Genug von der E 60 wollen wir über die Autobahn weiter.
Der Weg zur A 2 führt durch ein Industriegebiet.
Nicht gerade der schönste Anblick, und außerdem ist die Strasse bis zur Autobahn so miserabel, dass es uns schon wieder leid tut, nicht weitergefahren zu sein.
Doch irgendwann ist es geschafft. Die A2 ist ein Gedicht, was Fahrkomfort angeht und auch nicht so voll.
Wir überqueren einen Teil der Donau...
.
.... und noch einen Teil der Donau.....
... den Donaukanal, der zum schwarzen Meer führt
... und sind in der Dobrogea angekommen.
Der Verkehr wird wieder stärker.
Die Dobrogea
   
Constanta, die Stadt mit einem Schiff an jedem Ende
   
gefahrene km bis jetzt: ca. 3400

 

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Letzte Änderung:  09.09.2008

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